Eltern lernen Babyschwimmen

Wasser als Lebenselement

Ein neugeborenes Kind hat das Wasser bereits als Lebenselement kennengelernt. Die motorischen Fähigkeiten sind im Wasser viel größer und die Wahrnehmung wird durch die physikalischen Eigenschaften des Wassers verbessert.
Das Baby wird nicht Schwimmen lernen, da diese koordinative Fähigkeit erst im Vorschulalter erreicht werden kann; aber die Eltern sollen sensibel gemacht werden, für die Bedürfnisse des Kindes.
Die Eltern lernen in diesem Kurs den sicheren Umgang mit dem Kind im Wasser. Durch den intensiven Körperkontakt wird die Eltern-Kind-Bindung gefördert und das gegenseitige Vertrauen und die Sicherheit zueinander wird wachsen.

Ziele des Babyschwimmens

  • Freude an der Bewegung
  • Förderung der Motorik
  • Verbesserung der Gehirnentwicklung durch intensive Wahrnehmung
  • Erhalten des Atemschutzreflexes
  • Verbesserung der Herz-Kreislauf-und Atemtätigkeit
  • Körperliche Abhärtung verringert die Infektanfälligkeit
  • ab der 6. Lebenswoche möglich

Geschichte des Babyschwimmens

Babyschwimmen ist keine Modeerscheinung. In vielen Ländern machen Mütter ihre Säuglinge frühzeitig -und über die normale Körperreinigung hinaus -mit dem Wasser vertraut.
Wissenschafltliche Untersuchungen zu diesem Thema erschienen bereits am Ende des vorletzten Jahrhunderts.1975 veröffenlicht die Sporthochschule Köln eine Studie über die Beeinflussung der späteren motorischen Fähigkeiten. Säuglingsschwimmer zeichnen sich gegenüber ihren Altersgenossen durch eine bessere situative Anpassung, größere Selbstsicherheit und Selbständigkeit aus.

Meine Babyschwimmkurse haben sich vor mehr als 20 Jahren entwickelt. Andere Mütter hatten mich mit meinem Sohn im Schwimmbad beobachtet und wollten dann einfach mitmachen. Seither laufen die Kurse immer weiter , nur mit Unterbrechung in den Sommermonaten, solange das Hallenbad geschlossen ist.

Ein Babyschwimmkurs erstreckt sich über 5 x 30 Minuten im Wasser und kostet 50.-€